Milde Witterung verhindert Jobabbau
Auf dem Zwickauer Arbeitsmarkt bewegt sich derzeit gar nichts. Exakt 13.013 Menschen hatten im November im Landkreis keinen Job, einer mehr als im Oktober. Die Quote lag damit unverändert bei 7,6 Prozent.
Dass die Lage stagniert, ist jedoch eher ein gutes Zeichen. Denn normalerweise steigt die Erwerbslosenzahl im November witterungsbedingt an. Wegen der milden Temperaturen konnten viele Arbeiten weitergehen, resümiert Agenturchefin Sabine Schmalhorst. Dennoch seien erste saisonale Abschwächungen zu erkennen: Die Zahl der arbeitslosen Männer habe sich leicht erhöht.
Wer im November im Kreis einen Job suchte, hatte schlechtere Chancen als noch im Oktober. Nach Angaben der Arbeitsagentur waren 20 Prozent weniger freie Stellen gemeldet worden. Der Vergleich zum Vorjahresmonat fällt mit einem Minus von 30 Prozent noch gravierender aus.
Die meisten Fachkräfte wurden im zu Ende gehenden Monat im Verarbeitenden Gewerbe und in der Gastronomie gesucht.