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Minister: Zwickau könnte Leuchtturm mit weltweiter Ausstrahlung bekommen

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Der Freistaat steht Plänen für ein Forschungszentrum in Zwickau-Eckersbach, das in ein neues Wohngebiet eingebettet ist, sehr aufgeschlossen gegenüber. Am Rande von Arbeitsgesprächen mit Experten der Westsächsischen Hochschule und Partnern am Donnerstag im Ubineum sagte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, mit diesem Projekt könnten Wege aufgezeigt werden, wie mit neuen Technologien Energie gespart bzw. klimaneutral produziert werden kann. „In Zwickau würde ein Leuchtturm mit weltweiter Ausstrahlung entstehen.“  

Sachsen sei bereit, seinen Beitrag zu leisten, sagte der CDU-Politiker, der auf Einladung der Landtagsabgeordneten Kerstin Nicolaus gekommen war. In Zeiten knapper Kassen müssten aber viele Partner das Vorhaben mitfinanzieren, vor allem sei der Bund gefordert. Es geht um einen zweistelligen Millionenbetrag.

In Zwickau hatte das Projekt einen holprigen Start. Erst im zweiten Anlauf stimmte der Stadtrat im Juni des vergangenen Jahres zu. Gebaut werden könnte unterhalb der GGZ-Arena. Einen Zeitplan gibt es noch nicht.

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