Zwickauer Reisebüros fordern Unterstützung in Corona-Krise
Reisebüros wollen am Mittwoch deutschlandweit ein Zeichen setzen, damit sie die Politik in der Corona-Krise nicht vergisst. Auch einige Zwickauer Unternehmer aus der gebeutelten Branche sind dabei.
Sie beteiligen sich an einer zentralen Aktion in Chemnitz, wie uns Christin Hoffmann vom Reisebüro Zwickau in der Hauptstraße gesagt hat. Dort werden sie und ihre Kollegen auf dem Markt leere Koffer aufstellen, die ihre leeren Kassen darstellen sollen. Gleichzeitig fordern sie einen Reiserettungsfonds von der Bundesregierung, um ihre Existenzen zu sichern.
„Große Veranstalter wie Tui oder Lufthansa würden bereits Milliardenhilfen bekommen, während Reisebüros aus der Strecke blieben“, so Hoffmann. Die Soforthilfe sei nur ein tropfen auf dem heißen Stein.