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Mitgliederversammlung: FSV Zwickau braucht mehr Zuschauer und Sponsoren

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Der FSV Zwickau hat die erste Drittliga-Saison mit einem Minus von gut 300.000 Euro abgeschlossen. "Das war ein finanzieller Kraftakt", sagte Vorstand Tobias Leege am Sonntag bei der Mitgliederversammlung im Hörsaal auf dem Scheffelberg. Das Budget für die Profimannschaft wurde um 600.000 Euro überzogen. Am Ende lagen die Personalkosten bei 2,1 Millionen Euro. Ironie des Schicksals: Vor allem die erfolgreiche Rückrunde kam den Verein teuer zu stehen. Für elf Punkte wurden Prämien gezahlt, die zu Saisonbeginn nicht einkalkuliert waren.

Sorgen bereitet den Verantwortlichen, dass seit Oktober 2017 deutlich weniger Zuschauer kamen und dass die Anzahl der Sponsoren seit dem Aufstieg kaum gewachsen ist. Deshalb sucht der Verein nach Einsparmöglichkeiten, z.B. bei der Stadionmiete, beim Nahverkehr und beim Catering. Grünes Licht gab es für die neue Satzung. Damit hat der Verein die ersten Weichen in Richtung Profiklub gestellt. Viel Zuspruch fanden auch die Pläne, die 1. Mannschaft auszugliedern. Der Vorstand wird jetzt dazu ein Konzept ausarbeiten.