Mord an Ayla offenbar aufgeklärt
Nach dem Mord an der sechsjährigen Ayla aus Pölbitz wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am Nachmittag weitere Einzelheiten bekannt geben. Die Tat gestanden hat ein 37- jähriger Reinsdorfer. Der arbeitslose Fliesenleger hatte die Ermittler in der Nacht zur Leiche des Mädchens in einem Waldstück bei Zwickau geführt. Letzte Gewissheit über den Tod der kleinen Ayla soll die Obduktion bringen. Weil es sich bei dem Tatverdächtigen um einen wegen Mordes und sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraften Mann handelt, gehen die Ermittler auch in diesem Fall von einem Sexualverbrechen aus. Bis zu 500 Beamte hatten zwei Tage lang nach der Vermissten gesucht- der größte Polizeieinsatz, den Zwickau in den vergangenen Jahren erlebt hat.