Mordfall Susann: Tatverdächtiger spricht von Unfall
Der mutmaßliche Täter im Mordfall Susann nennt den Tod des Opfers einen Unfall. Nach seiner Version sei die junge Frau bei einer Schubserei verunglückt, teilte Oberstaatsanwaltschaft Holger Illing mit. In der Vernehmung gab der 26-Jährige demnach an, sein späteres Opfer am frühen 12. Februar auf der August-Bebel-Straße angesprochen zu haben. Das Gespräch sei eskaliert und Susann P. in der Folge mit dem Hinterkopf aufgeschlagen und vor Ort gestorben. Aus Angst vor Entdeckung habe er die Tote zunächst in einem Auto in seine Wohnung und später an den Waldrand in Lauenhain gebracht, wo er die Leiche anzündete. Illing geht davon aus, dass der dringende Mordverdacht fortbesteht. Für ein sexuelles Motiv gebe es derzeit keine Anhaltspunkte.