Mordfall Wunderlich: Verteidiger besprechen mögliches Geständnis
Im Prozess um den Mord an Heike Wunderlich vor 30 Jahren könnte es überraschend zu einem Geständnis kommen. Wie das Landgericht Zwickau am Montag mitteilte, haben die Verteidiger um eine Verhandlungspause gebeten, um mit dem Angeklagten die bisherigen Ergebnisse der Beweisaufnahme und die Frage der Einlassung zur Sache zu erörtern. Das Gericht hat daher die für den 9. und den 14. August angesetzten Verhandlungstermine aufgehoben. Fortgesetzt wird der Prozess nun am 16. August.
Der Angeklagte Helmut S. hatte bisher zu den Tatvorwürfen geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 62 Jahre alten Frührentner aus Gera vor, die damals 18-jährige Heike Wunderlich am 9. April 1987 nahe Plauen vergewaltigt und erdrosselt zu haben. (dpa)