Es geht weiter in einer längeren Sanierungsgeschichte
Die Sanierung der Moritzstraße ist eine längere Geschichte mit derzeit drei Kapiteln. Kapitel 1 spielte 2017 – da wurde der Abschnitt zwischen Poetenweg und Kreisigstraße auf Vordermann gebracht. Kapitel 2 beginnt wahrscheinlich im Mai und endet im September. Den Ausbau des Stücks zwischen Crimmitschauer Straße und Poetenweg hat der Bau- und Verkehrsausschuss am Montag abgesegnet. Wann Kapitel 3 folgt, ist ungewiss.
Die knapp 150 Meter von der Crimmitschauer Straße bis zum Poetenweg werden etwa 700.000 Euro kosten. So steht es im Beschluss des Ausschusses. Die Wasserwerke haben keine „großen Nummern“ angemeldet. Deshalb soll es zügig gehen.
Thema war im Ausschuss eine Veränderung beim Material. Beim fertigen „mittleren“ Stück sind auf dem Fußweg Granitplatten verlegt worden. Für das nächste Stück sind jetzt gelbliche Betonsteine vorgesehen, weil die Preise gestiegen sind und die Lieferung unsicher ist. Dass Granit nachhaltiger ist, sieht auch Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn, und er räumte ein, dass die Qualität von Betonpflaster nachgelassen hat. Sein Amt will sehen, ob sich in dem gesteckten Finanzrahmen noch was machen lässt, so lässt sich sein letztes Statement zu dem Punkt in dieser Sitzung zusammenfassen.
Weiter erläuterte Thomas Pühn, warum der letzte Abschnitt bis zum Neumarkt schwierig und teuer wird - von einem großen Millionen-Betrag war die Rede. Der Grund ist der unterirdische Moritzbach. „Wir müssen uns die Gewölbe anschauen und sanieren“, erklärte Thomas Pühn. Die Ausgaben stehen bisher in keinem Haushalt. Vorgeschlagen wurde, in dem Abschnitt womöglich nur die Fahrbahn zu erneuern.