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Mülsener Bürgermeister legt Veto gegen Ratsentscheidung ein

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Der Gemein­derat von Mülsen muss nächste Woche erneut über die Nutzung der leerste­henden Grund­schule in Micheln als Asyl-Unter­kunft abstimmen. Bürger­meister Hendrik Freund legte noch am Donners­tag­abend Wider­spruch gegen die Entschei­dung seiner Räte ein. Dazu sei er gesetz­lich verpflichtet, sagte uns Freund. Der Landkreis will 65 Flücht­linge in der leerste­henden Schule unter­bringen und damit verhin­dern, dass eine Turnhalle in Lichten­stein als Notun­ter­kunft dienen muss. Die Pläne fanden im Gemein­derat keine Mehrheit. 13 Abgeord­nete sprachen sich dagegen aus, sieben dafür. Es gab eine Enthal­tung. Rund 100 Einwohner verfolgten die Sitzung. Sie äußerten Ängste und Bedenken. In den sozialen Netzwerken hatten Gegner aufge­rufen, gegen die Pläne mobil zu machen.

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Hendric Freund