Musiklehrer bestreitet sexuellen Missbrauch einer Schülerin
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Im Prozess wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen hat ein angeklagter ehemaliger Musiklehrer und Orchesterleiter die Vorwürfe bestritten. Zu Verhandlungsbeginn am Mittwoch vorm Zwickauer Amtsgericht sagte der 47-Jährige, er habe niemals sexuellen Kontakt zum vermeintlichen Opfer gehabt. Die Anschuldigungen hätten ihn "wie ein Schlag" getroffen. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann u.a. zur Last, vor rund zweieinhalb Jahren mehrfach Geschlechtsverkehr mit einer damals 15-jährigen Schülerin gehabt zu haben. Die Jugendliche wurde am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit befragt. Mit weiteren Zeugenvernehmungen geht der Prozess am Donnerstag weiter. Wahrscheinlich fällt auch das Urteil.
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Verteidiger Nils Hulinsky und Nebenkläger Reinhard Röthig