Nach dem Hochwasser: Aufatmen und Aufräumen
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Das Hochwasser zieht sich zurück. Jetzt beginnen die Aufräumarbeiten. Am schlimmsten hatte es gestern Wilkau-Haßlau getroffen. Der Ort war teilweise überschwemmt. Feuerwehren und Anwohner kämpften fieberhaft gegen die Fluten. Über 10.000 Sandsäcke hatten Einsatzkräfte und Helfer aufgeschichtet. Am Deich in Crossen mussten Sickerstellen abgedichtet, in Pölbitz Keller ausgepumpt werden. In Neukirchen bei Stollberg starben drei Menschen. Sie hatten versucht, ihr Hab und Gut aus dem Keller in Sicherheit zu bringen. Dabei wurden sie von den Wassermassen überrascht. Dramatisch bleibt die Lage in der Lausitz. Dort kämpfen die Einsatzkräfte derzeit gegen die Flut.