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Nach langer Wartezeit bekommt Oberhohndorf ein modernes Gerätehaus

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Vor dem Rathaus stand am Donnerstag die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen. Einige Oberhohndorfer Kameraden waren „angerückt“, um die Sitzung des Stadtrates zu verfolgen. Es ging um ihr Gerätehaus. Nachdem sie eine gefühlte Ewigkeit darauf gewartet haben, ging es dann sehr zügig. Kurze Debatte, einstimmiger Beschluss: Das Haus wird modernisiert und erweitert. Die Kameraden auf der Empore applaudierten.

Neben dem bisherigen Gerätehaus aus DDR-Zeiten wird ein weiteres gebaut – ein größeres mit Stellplätzen für vier Einsatzfahrzeuge und mit einem Sozialtrakt, wo sich unter anderem Umkleidekabinen und ein Schulungsraum befinden werden. Das Bestandsgebäude wird auf Vordermann gebracht und künftig vor allem von der Jugendfeuerwehr genutzt. Auch einen Verbindungsbau zwischen altem und neuem Haus sehen die Pläne vor. Rund 5,25 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Bei Fördermitteln von 810.000 Euro stemmt es die Stadt im Wesentlichen selbst.

Bei der Diskussion begrüßten die drei Redner das Vorhaben. 25 Jahre habe es bis zu diesem Moment gedauert, sagte Lutz Reinhold (BfZ). Er räumte ein, dass „seine“ FFW in Marienthal den Vortritt bekommen hatte, und fügte hinzu: „Wir wollen jetzt heilfroh sein.“

Im Februar kommenden Jahres soll der Bau beginnen, Ende 2025 alles fertig sein. Die 75 Mitglieder der FFW Oberhohndorf bekommen dann endlich „ordentliche Arbeitsbedingungen“, wie uns Wehrleiter Torsten Badstübner sagte, „dass sich die Kameradinnen und Kameraden nicht mehr bei minus 15 Grad und offenem Hallentor umziehen müssen.“