Nach Schlammlawine keine Entschädigung für Laubenpieper
Vor gut zehn Wochen hatte sich nach einem Unwetter eine Schlammlawine über Kleingärten abseits der Reichenbacher Straße gewälzt. Jetzt steht fest: Die Betroffenen bleiben wohl auf den Schäden sitzen.
Wie es auf Nachfrage aus dem Rathaus hieß, werde der Versicherer der Stadt nicht zahlen. Denn die Anlage befinde sich nicht auf kommunalem Boden.
Die Stadt selbst sieht ebenfalls keine Veranlassung, finanziell zu helfen, und sprach von „höherer Gewalt.“ Würde man freiwillig zahlen, dürften Betroffene künftig bei ähnlichen Ereignissen ebenfalls Schadenersatz erwarten - im Sinne der Gleichbehandlung.
Ende April waren in dem Gebiet innerhalb von 20 Minuten fast 50 Liter Regen/pro Quadratmeter runtergekommen. Unglückliche Fügung: Genau dort werden im Zuge einer Betoniesanierung große Erdmassen bewegt.