Nach Schlecker-Pleite: Zivilprozess in Zwickau wird fortgesetzt
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Die Drogeriemarktkette Schlecker war 2012 Pleite gegangen. Das wirkt bis heute nach. Vorm Landgericht in Zwickau wird am Dienstag ein Zivilprozess nach knapp 20 Monaten Unterbrechung fortgesetzt.
Die Lage ist verworren: Es geht um die Forderung einer Zwickauer Personalfirma, die Mitarbeiter an Schlecker verlieh und Schlecker sogar einen Kredit gewährte, obwohl sie selbst schon insolvent war. Dieses Geld, knapp 1,4 Millionen Euro, will der Insolvenzverwalter zurück. Ein Vergleich war in der Vergangenheit gescheitert.
Zur Geschichte gehört auch, dass der frühere Geschäftsführer der Personalfirma als Strohmann für Schlecker gearbeitet haben soll. Auch er ist Beklagter in dem Verfahren.