Naturschützer fordern Freistaat zum Energiesparen auf

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Nicht nur Leipzig, Dresden, Chemnitz oder Zwickau haben Energiesparpläne aufgelegt; auch viele kleinere Kommunen im Freistaat reagieren auf die Preissteigerungen. Der „Bund für Umwelt- und Naturschutz Sachsen“ (BUND) fordert, dass auch die Landesregierung handeln müsse.

Energie zu sparen würde nicht nur die Abhängigkeit von russischen Importen verringern, argumentieren die Naturschützer. Es sei auch ein unverzichtbarer Baustein zur Eindämmung der Klimakrise. Man müsse massiv beim Klimaschutz nachlegen, um Hitzewellen, Hochwasser und andere Katastrophen abzumildern.

Der Freistaat solle z.B. die nächtliche Beleuchtung öffentlicher Gebäude abschalten. In wenig genutzten Büros oder Werkstätten sollten die Temperaturen reduziert werden, meint der „BUND Sachsen“. Helfen könne dabei Home-Office. Dienstreisen könnten durch Video-Konferenzen ersetzt werden, so die Naturschützer.