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Neue Idee zum Stadtarchiv: 2040 kauft die Stadt die alte Sparkasse

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In der März-Sitzung ließ die Mehrheit des Zwickauer Stadtrates die Stadtverwaltung auflaufen: Der vorgeschlagene Mietvertrag für die ehemalige Sparkasse fiel durch. Seitdem wurde wie häufig hinter verschlossenen Türen diskutiert und verhandelt. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag veröffentlicht. Es gibt zwei Vorschläge.

Die Stadtverwaltung will mit der Monatsmiete für das neue Stadtarchiv heruntergehen auf knapp 55.000 Euro (statt rund 62.000) – mit der Option, dass die Laufzeit um zehn Jahre verlängert wird, also 40 Jahre betragen würde.

CDU und FDP wollen dagegen bei den 62.000 Euro bleiben und die GGZ als Vermieter verpflichten, in etwa 16 Jahren der Stadt ein Angebot vorzulegen – zum Kauf der früheren Sparkassenhauptfiliale. Ende 2040 läuft die Zinsbindung aus. Der Preis würde sich aus dem restlichen Kredit und dem Wert der Immobilie zu diesem Zeitpunkt ergeben.

Statt bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag Miete zu zahlen, wäre die Stadt dann im Besitz des Gebäudes und sie hätte im Rahmen eines Kommunaldarlehens bessere Konditionen als die GGZ, nannte uns Fraktionsgeschäftsführer Raphael Kürzinger als Vorteile dieses Modells. Außerdem hat die Fraktion ausgerechnet, dass es die kostengünstigste Variante ist. Das hat zumindest die meisten Mitglieder im Finanzausschuss überzeugt – er empfiehlt dem Stadtrat, den Vorschlag von CDU/FDP zu beschließen (bei sieben Ja-Stimmen und zwei Nein-Stimmen).    

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Raphael Kürzinger, Geschäftsführer der Fraktion CDU/FDP: