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Neuer Gewandhausplaner soll Mitte Juli Arbeit aufnehmen

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Es gibt Neuigkeiten von der Gewandhausbaustelle. Dort werden die Arbeiten noch gut zwei Jahre dauern. Ziel sei die Wiedereröffnung im September 2020 mit Beginn der neuen Spielzeit. Das teilte das Baudezernat am Mittwoch mit. Wegen Problemen auf der Baustelle war im September der Planer, im Mai der städtische Bauamtsleiter gefeuert worden. Während die Amtsleiterstelle noch verwaist ist, soll am 16. Juli ein neuer Planer beauftragt werden, der nach einer zweiwöchigen Einarbeitungszeit loslegen soll. Bis jetzt koordiniert übergangsweise das Zwickauer Ingenieurbüro Firmbach die Arbeiten. Das hatte schon auf der Kornhausbaustelle den Hut auf. Das Rathaus bescheinigt ihm eine "hervorragende Arbeit". Dass die geplanten Kosten in Höhe von 14 Millionen Euro nicht zu halten sind, ist kein Geheimnis. "Eine belastbare Angabe zu den Mehrkosten ist gegenwärtig nicht möglich", steht in der Rathaus-Erklärung. Das Dezernat verweist zum einen auf generell gestiegene Baupreise, zum anderen auf einen höheren Sanierungsaufwand für den Dachstuhl aus dem 16. Jahrhundert, der so nicht zu erwarten gewesen sei.