Neues Unterbringungs-Konzept für Flüchtlinge
Sachsen will angesichts steigender Flüchtlingszahlen die Kapazitäten in den Erstaufnahmeeinrichtungen ausbauen und für mehr variable und kurzfristige Plätze sorgen. Insgesamt richte sich das Land auf die Unterbringung von rund 5000 Flüchtlingen ein, erklärte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung des neuen Konzepts. 2380 Plätze sollen dauerhaft am Standort Chemnitz mit dem Außenstandort Schneeberg, in Dresden sowie Leipzig vorgehalten werden. Mittelfristig und dem Bedarf entsprechend soll es 2000 Plätze für Asylbewerber geben, darunter ein Containerstandort in Dresden mit insgesamt 500 Plätzen ab Anfang 2016. Zudem kündigte Ulbig eine personelle Verstärkung der zuständigen Behörden an. „Die Akzeptanz von Asyl in der Gesellschaft lebt von zügigen Asylverfahren. Die Unterbringungskonzeption gibt mit der personellen Verstärkung das richtige Signal für schnellere Entscheidungen und eine konsequente Durchsetzung der Ausreisepflicht“, so Ulbig.