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Neumarker Trafobauer SBG verteidigt Ausstieg aus Flächentarif

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Im Tarifstreit zwischen dem Trafobauer SBG Neumark und der IG Metall hat sich erstmals das Unternehmen selbst zu Wort gemeldet. Der Ausstieg aus dem Flächentarifvertrag sei nötig gewesen, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden, heißt es in einem Infoschreiben an die Medien vom Dienstag. Man verzeichne seit Jahren einen anhaltenden Preisverfall in der Trafobranche. Nun strebe man einen Haustarifvertrag für die 440 Mitarbeiter an. Der Mittelständler hob hervor, bereits jetzt Löhne zu zahlen, die 20 Prozent über dem sächsischen Durchschnitt lägen - nämlich bei fast 41.000 Euro. Und man sei bereit, die Entgelte bis 2020 jährlich um drei Prozent zu erhöhen und die Mitarbeiter am Erfolg zu beteiligen. Mitte Mai hatte es in dem Werk Warnstreiks gegeben.