Nicht alle Anwohner wollen Abriss von NSU-Unterschlupf
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Der Abriss des Terroristenverstecks in Weißenborn ist beschlossene Sache, aber abfinden können sich nicht alle Einwohner damit. In einer Bürgerversammlung mit Oberbürgermeisterin Pia Findeiß machte sich Mittwochabend ein Anwohner der Frühlingsstraße Luft. Dass das Siedlerheim nicht wieder aufgebaut wird, könnten viele seiner Generation nicht fassen, sagte der 61-jährige Bernd Ruprecht.
Oberbürgermeisterin Pia Findeiß hielt dagegen, dass das Haus zum Wallfahrtsort für Neonazis werden könnte. Sie teilte unterdessen mit, dass Innenminister Markus Ulbig am Montag den Fördermittelbescheid über die Abrissgelder persönlich nach Zwickau bringt. Der Freistaat übernimmt 90 Prozent der Kosten.
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Bernd Ruprecht vs. Pia Findeiß