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Noch keine Schweinepest-Entwarnung im Kreis Görlitz

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Der Landkreis Görlitz ist noch nicht aus dem Schneider. Es sind weitere sieben Fälle der Afrikanischen Schweinepest festgestellt worden. Damit hat sich die Zahl auf 15 erhöht. Der Krisenstab wird erneut zusammenkommen und über weitere Maßnahmen beraten, kündigte heute das Sächsische Sozialministerium an. Die Sperrzone soll neu festgelegt und erweitert werden.

Ende Oktober war bei einem  an der Neiße bei Pechern erlegten Wildschein erstmals der Erreger auf sächsischen Gebiet nachgewiesen worden. Daraufhin durchkämmten elf Suchtrupps mit rund 170 Kräften ein 13.500 Hektar großes Gelände. Sie wurden von 100 Bundeswehrsoldaten unterstützt. Die neuesten Funde wurden bei einer erneuten punktuellen Fallwildsuche gemacht.

Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, sie kann aber verheerende wirtschaftliche Folgen für Schweinezüchter in der Region haben.