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Noch keine Spur zu Juwelen-Räubern

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Am frühen Freitag­nach­mittag (14:30 Uhr) haben zwei Unbekannte auf der Sophi­en­straße in Dresden den Juwelier Leicht am Fünf-Sterne-Hotel Taschen­berg­pa­lais Kempinski ausge­raubt. Eine Mitar­bei­terin erlitt dabei leichte Verlet­zungen. Es werden dringend Zeugen gesucht.Kurz nach der Mittags­pause, gegen 14:30 Uhr stürmten die maskierten Unbekannten das Geschäft, zu dieser Zeit sind viele Touristen in der Altstadt.Bislang keine SpurAm Samstag­vor­mittag lagen der Polizei noch keine neuen Erkennt­nisse zu dem Überfall vor. "Wir suchen die Männer weiterhin", teilte ein Sprecher der Polizei mit.Nach ersten Erkennt­nissen hatten die Räuber mit einer Pistole bewaffnet das Geschäft betreten. In der Folge setzten sie auf bisher unbekannte Weise Reizgas in dem Verkaufs­raum frei, die 36-jährige Mitar­bei­terin im Juwelier erlitt leichte Verlet­zungen. Dabei sprachen sie kein Wort, gesti­ku­lierten nur.Anschlie­ßend raubten die Unbekannten eine unbestimmte Menge an hochwer­tigen Schmuck und flüch­teten in Richtung des Dresdner Zwingers. Trauringe kosten in dem Geschäft beispiels­weise zwischen 2000 und 5000 Euro. Offenbar wurden mehrere Glashütte Uhren gestohlen. Schmuck und Uhren im Wert von hundert­tau­senden Euro verschwundenAngaben zur Schadens­höhe liegen noch nicht vor, teilte die Polizei am Freitag mit. Nach unseren Infor­ma­tionen sollen aller­dings Uhren und Schmuck mit einem Wert im sechs­stel­ligen Bereich entwendet worden sein.Noch am Freitag­nach­mittag begann die Spuren­si­che­rung der Krimi­ni­al­po­lizei vor und im Laden, nach verwert­baren Spuren zu suchen. Der Juwelier wurde zunächst gesperrt. Die beiden Räuber wurden wie folgt beschrieben:Eine Person war ca. 1,70 m groß und von schmäch­tiger Statur. Bekleidet war er mit einer karierten Jacke und einer gelben Schie­ber­mütze. Sein Komplize ist ca. 1,60 m groß und ebenfalls schmächtig. Er war dunkel gekleidet.Zur Natio­na­lität der beiden Täter sind bislang keine Angaben möglich, da sie während der Tat nicht sprachen, sondern nur gesti­ku­lierten.Hinweise zu den flüch­tigen Tätern nimmt die Polizei­di­rek­tion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.