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NSU-Ausschuss untersucht Raubüberfälle in Zwickau und Chemnitz

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Der NSU-Ausschuss im sächsi­schen Landtag beschäf­tigt sich am Montag mit den Raubüber­fällen des Neonazi-Trios. Mit den Überfällen sollen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zwischen 1998 und 2006 ihr Leben im Unter­grund finan­ziert haben. Insge­samt elf Raubüber­fälle in Zwickau und Chemnitz werden den Rechts­ter­ro­risten zugeordnet. Die Täter waren bewaffnet, blieben aber unerkannt. Der Ausschuss will dazu heute eine Oberstaats­an­wältin und ihren Kollegen befragen. Die Linken kündigten an, neue Beweis­an­träge zu stellen. Dabei geht es mögli­cher­weise um mutwillig vernich­tete Unter­lagen zu zwei Telefon­über­wa­chungen.