OB Arndt: „2024 war ein Baustellenjahr“
Das zu Ende gehende Jahr war in Zwickau geprägt von zahlreichen Baustellen – sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau. „Das zeigt, hier wird Zukunft gestaltet“, sagte Oberbürgermeisterin Constance Arndt vor Journalisten. Als Beispiele nannte sie u.a. den Archivneubau, die Sanierung der Kunstsammlungen und den Schocken-Umbau.
Zu den kürzlich abgeschlossenen Straßenbaumaßnahmen erklärte das Stadtoberhaupt, die Auszahlung von Fördermitteln oder die Verfügbarkeit von Firmen sorgten häufig dafür, dass zeitgleich gebaut werden musste – mit den bekannten Staufolgen. Doch: „Niemand will mit Absicht den Verkehr in Zwickau behindern!“ Arndt empfiehlt, sich auf Einwohnerversammlungen oder Bürgersprechstunden über Bauprojekte zu informieren. „Da bekommt man Fragen auch mal komplexer beantwortet.“
Im neuen Jahr erwartet Arndt, dass Zwickau vom Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr profitieren kann, das offiziell am 18. Januar beginnt. Die Stadt habe zahlreiche Angebote für Touristen vorbereitet, um auch im Rampenlicht zu stehen. „Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen Chemnitz und die Region neu entdecken. Hotels, Gastronomie und Handel in Zwickau könnten davon profitieren.“
Vom Kulturamt hieß es, dass im Kulturhauptstadtjahr alle Zwickauer Museen sowie der Dom und die Katharinenkirche mit einer gemeinsamen Eintrittskarte besucht werden können – wahlweise mit einem Monats- oder Jahresticket. Alle Einrichtungen können beliebig oft besucht werden. Fürs Jahr müssen Vollzahler 50 Euro berappen; für einen Monat 25 Euro.