OB beim Neujahrsempfang: „Stadtgestaltung ist Teamaufgabe“
Allen Krisen zum Trotz sollten wir optimistisch und mutig in die Zukunft schauen. Das sagte Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) am Donnerstag in ihrer Ansprache zum Neujahrsempfang in der Neuen Welt. Rund 500 Vertreter der Wirtschaft, des Handwerks und des Handels, des politischen und gesellschaftlichen Lebens sowie der Kirchen waren der Einladung gefolgt.
Eine Stadt zu gestalten sei eine Team-Aufgabe, bei der jeder an seinem Platz mit seinen Fähigkeiten seinen Beitrag leisten könne, so die Parteilose. Sie hob hervor, dass in diesem Jahr in Sportstätten investiert wird, in Schulen und Kitas – und in den Straßenbau: „Noch nie waren dafür so viele Mittel vorgesehen.“ Das Stadtoberhaupt nannte als Beispiele Poetenweg, Marienstraße und Planitzer Markt.
Erfreulich seien auch Investitionen des Freistaates in den Hochschulstandort Zwickau und die Entscheidung von VW, den „Trinity“ künftig in Zwickau zu bauen. „Dies ist nicht nur für die Mitarbeiter in Mosel ein wichtiges vertrauensbildendes Zeichen, es ist für die Zulieferindustrie, den Maschinenbau, die Logistiker und alle nachgelagerten Wirtschaftszweige ein gutes Signal“, sagte Arndt.
„Wir müssen nun unsere Hausaufgaben machen“, bekannte die Oberbürgermeisterin und schob nach, was sie damit meint: Brachflächen ertüchtigen, Standorte für Gewerbe und Industrie erschließen, in Bildung und Ausbildung investieren und Zwickau als Lebensmittelpunkt noch attraktiver gestalten.