++ EIL ++

OB Findeiß lobt bei Neujahrs­ansprache gute Wirtschaftslage

Zuletzt aktualisiert:

Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß hat in ihrer Neujahrs­an­sprache die Entwick­lung der Stadt in der vergan­genen Dekade gelobt. Vor etwa 450 geladenen Gästen in der Neuen Welt verglich das Stadt­ober­haupt am Donnerstag die finan­zi­elle Lage 2013 mit der vor zehn Jahren. Damals hätten Ampeln und Straßen­be­leuch­tung abgeschaltet werden müssen, um Geld zu sparen. Dank der guten Konjunktur sowie des Engage­ments der hiesigen Unter­nehmer und deren Mitar­beiter seien die Gewer­be­steu­er­ein­nahmen seit dieser Zeit um das Drei- bis Vierfache gestiegen, so das Stadt­ober­haupt.

Aber auch Rückschläge wie die geschei­terte Schocken-Wieder­be­le­bung und die Joh-Schlie­ßung gehörten zum Jahr 2013, zog Findeiß Bilanz. Doch davon dürfe man sich nicht entmu­tigen lassen. Dass das neue Großge­fängnis in Zwickau gebaut werde, sei auch der Geduld und der Konse­qzuenz von Verwal­tung und Stadtrat zu verdanken.

2014 werde Zwickau ganz im Zeichen des Jubiläums „100 Jahre Museum“ und dessen neuer Ausrich­tung als Max-Pechstein-Museum stehen, kündigte die Oberbür­ger­meis­terin an. Wenn das Haus nach seinem Umbau im März wieder­er­öffnet werde, präsen­tiere es die weltweit umfang­reichste Dauer­aus­stel­lung mit Werken des in Zwickau geborenen Malers.

Als einen weiteren Jahres­hö­he­punkt nannte Findeiß die Eröff­nung des Kornhauses als Biblio­thek im September.