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OB Findeiß wirbt für menschlichen Umgang in weltoffenem Zwickau

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Für ein weltof­fenes Zwickau hat Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß (SPD) beim Neujahrs­emp­fang in der Neuen Welt geworben. Man dürfe nicht jenen Kräften den Platz überlassen, „die unsere demokra­ti­sche Grund­ord­nung eher erschüt­tern als mit Leben erfül­len“, sagte das Stadt­ober­haupt am Donnerstag vor etwa 500 geladenen Gästen, darunter zahlreiche ehren­amt­liche Flücht­lings­helfer.

Findeiß beklagte, dass die Ausein­an­der­set­zungen in Stadt und Land in der Asyl-Debatte weit über sachliche Meinungs­ver­schie­den­heiten hinaus­gingen. Sie berich­tete von Sachbe­schä­di­gungen und Beschimp­fungen. Die Gäste bat sie um einen mensch­li­chen und toleranten Umgang unter­ein­ander und Fremden gegen­über.

Der geplante Neubau des Stadt­ar­chivs in Pölbitz könnte dem Rotstift zum Opfer fallen. Findeiß sagte, dass das Vorhaben nicht im Haushalts­ent­wurf zu finden ist. Das Konzept steht in zwei Wochen im Stadtrat zur Diskus­sion. Ebenso schlage die Verwal­tung vor, das kosten­lose Obstfrüh­stück für Kita-Kinder und die Erstat­tung der Schüler­be­för­de­rungs­kosten zu strei­chen.

Findeiß hob aber auch hervor, was weiterhin möglich sein soll. Stich­wort Inves­ti­tionen: Gewand­haus­sa­nie­rung, neues Ballsport­zen­trum und Neubau Sprach­heil­schule beispiels­weise. Und auch am kosten­losen Mittag­essen für bedürf­tige Schul­kinder und an der flächen­de­ckenden Schul­so­zi­al­ar­beit soll nicht gerüt­telt werden.