OB Findeiß zu Pegida: „Sorgen der Menschen erst nehmen“
Oberbürgermeisterin Pia Findeiß hat sich besorgt über die Pegida-Proteste in Dresden gezeigt. In ihrer Neujahrsrede vor geladenen Gästen in der Neuen Welt sagte das Stadtoberhaupt am Donnerstag, es sei richtig, wenn die Bundeskanzlerin dazu auffordere, den Initiatoren nicht zu folgen. Angesichts des niedrigen Ausländeranteils und der geringen Zahl von Muslimen sei es Unfug, von Überfremdung und Islamisierung zu sprechen. Zugleich warb die SPD-Politikerin dafür, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und kontinuierliche Aufklärungsarbeit zu leisten.
Die Rede endete mit einem Appell der Oberbürgermeisterin: "Lassen Sie uns gemeinsam Wege und Möglichkeiten finden, Intoleranz und Extremismus zu begegnen und Weltoffenheit und Demokratie auf Dauer und nachhaltig zu fördern. Es geht um uns, um unsere Zukunft, um unseren Wirtschaftsstandort und um die Zukunft für unsere Kinder, ganz gleich welcher Nationalität oder Religion sie angehören, aus welchem Land sie stammen oder welche Hautfarbe sie haben."