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Obdachloser am Leipziger Hbf. offenbar erdrosselt, weil ihn ein Schnarchen störte

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Nach dem Mord an einem Obdachlosen nahe des Leipziger Hauptbahnhofes soll nächste Woche der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter beginnen - den inzwischen 25-jährigen Ukrainer Oleksandre T. Das hat das Landgericht Leipzig am Donnerstag mitgeteilt. Laut Anklage soll er auf den 43-jährigen Deutschen losgegangen sein, weil dieser eine dritte Person gebeten habe, nicht so laut zu schnarchen.

Daraufhin habe der junge Ukrainer den Obdachlosen verprügelt, gefesselt und ihn schließlich mit einem Kabel erdrosselt. Der Tote wurde erst Tage später in einem Container unweit des Leipziger Hauptbahnhofes gefunden. Dort sei die schreckliche Tat auch passiert, so ein Sprecher des Landgerichts. Für den Mordprozess sind sechs Verhandlungstage angesetzt , das Urteil soll Ende November fallen.