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Oberbürger­meisterin enthüllt Gedenktafel für Kaufhaus-Gründer

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Mit einer Gedenk­tafel erinnert Zwickau an die jüdische Familie Schocken und den gleich­na­migen Waren­haus-Weltkon­zern. Er war vor 111 Jahren in der Stadt gegründet worden. Die Tafel wurde am Montag am „Goldenen Anker“ von Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß und Raheli Edelmann, der Enkelin von Salman und Simon Schocken, enthüllt. Dort wohnte die Schocken-Familie bis zu ihrer Flucht vor den Nazis 1934.

Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß ist unter­dessen guter Hoffnung, dass es für das seit Jahren fast leer stehende Schocken-Kaufhaus in der Haupt­straße mittel­fristig eine Nachnut­zung geben wird. "Dass Frau Edelmann nach Zwickau gekommen ist und dieses Gespräch auch nicht scheut, stimmt mich optimis­tisch, dass dort in den nächsten Jahren was zu machen ist", sagte Findeiß.

Raheli Edelmann bestä­tigte entspre­chende Gespräche. "Es ist nicht gut, wenn Gebäude leerstehen, weder für uns, noch für die Stadt." Neben dem Schocken in der Innen­stadt befinden sich in Zwickau noch drei weitere ungenutzte Immobi­lien im Besitz der Familie.

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Pia Findeiß