Oberbürgermeisterwahl in Leipzig
Die Wahl des künftigen Oberbürgermeisters in Leipzig geht in eine neue Runde. Keiner der Kandidaten erhielt am Sonntag im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit. Deshalb kommt es am 17. Februar zu einem zweiten Wahlgang. Das neue Stadtoberhaupt wird für 7 Jahre gewählt. Amtsinhaber Burkhard Jung von der SPD kam auf 40,2 Prozent der Stimmen. CDU-Kandidat Horst Wawrzynski erhielt 25,9 Prozent. Barbara Höll von der Partei DIE LINKE kam auf 15,3, Felix Ekardt von den Grünen auf 9,8 Prozent. Auf FDP-Kandidat René Hobusch entfielen 1,8 Prozent und den freien Kandidat Dirk Feiertag 6,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung fiel etwas höher aus als bei der letzten OBM-Wahl 2006. Bereits um 10 Uhr lag sie laut Stadt bei 8,5 Prozent und damit um 0,3 Prozent höher als damals. Am Mittag kletterte die Wahlbeteiligung auf 19 Prozent inklusive Briefwahl (2006 knapp 15 Prozent) und um 14 Uhr hatten etwa 27 Prozent aller Berechtigten ihre Stimme abgegeben (2006: rund 22 Prozent). 16 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 35,4 Prozent (2006: 29,5 Prozent) und bei Schließung der Wahllokale bei 40,7 Prozent (2006: 34,9 Prozent).