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Oberlausitzkliniken treffen Vorsorge - Kühlcontainer für Verstorbene bestellt

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Die Oberlausitzkliniken (OLK) Bautzen-Bischofswerda treffen Vorsorge. Sie rechnen damit, dass die Kühlfächer für die Toten über Weihnachten und Silvester nicht ausreichen. An einem der beiden Krankenhäuser wird ein Kühlcontainer mit 18 Quadratmeter nutzbarer Fläche aufgestellt. Das sagte uns OLK-Geschäftsführer Reiner E. Rogowski.  „Wir haben höhere Todesfallzahlen. Außerdem stehen über Weihnachten unsere Ansprechpartner nicht zur Verfügung, also teilweise Bestattungsunternehmen und Standesämter.“

Rogowski bot den Kliniken in Radeberg und Pulsnitz an, dass sie bei Engpässen den Container nutzen könnten.Das Lausitzer Seenland Klinikum werde mit dem Malteser Krankenhaus in Kamenz zusammenarbeiten.

In den beiden Krankenhäusern der Oberlausitzkliniken gibt es 25 Kühlplätze für Verstorbene.