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Paukenschlag: Robert Schumann kehrt an seinen Geburtsort zurück

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Das könnte im März 2025 eine Weltpremiere im Schumannhaus werden: Besucher können dann durch eine moderne Fassung des Stereoskops schauen und sehen, wie sich Robert Schumann in seinem Geburtszimmer bewegt – als Avatar. Dafür war am Montag ein vierköpfiges Team vor Ort und hat in diesem Raum Bewegungsmuster aufgezeichnet.

Das Stereoskop wurde zu Zeiten der Schumanns erfunden. Clara und Robert Schumann haben diese Erfindung begeistert aufgenommen, sagt Thomas Synofzik, der Leiter des Schumannhauses. „Das Stereoskop war der Vorläufer der 3D-Brille und wir verstecken jetzt darin eine VR-Brille.“

Was die Nutzer dann erleben, heißt „Augmented Reality“, erweiterte Realität. Sie sehen den Raum real, so wie er in dem Moment ist, und zugleich Robert Schumann, wie er am Stehpult schreibt oder zum Fenster hinausschaut. Die digitale Figur sieht Robert Schumann so ähnlich, wie es aktuell geht. „Wir haben drei Fotografien und eine Lithografie mit Ganzkörper-Porträts von Robert Schumann, sodass wir aus verschiedenen Perspektiven wissen, wie er aussah“, erklärt Thomas Synofzik, „und das zusammen macht es möglich, dass man demnächst Schumann von allen Seiten ganz authentisch erleben kann.“