Pendix kommt sehr gut durchs Corona-Jahr
2020 war für Pendix das bisher erfolgreichste Jahr. Das Unternehmen konnte im Vergleich zum Vorjahr seinen Umsatz spürbar steigern. Das teilte die Zwickauer Firma in dieser Woche mit.
Sowohl in Deutschland als auch im Ausland wurden mehr Elektro-Antriebe verkauft. Außerhalb Deutschlands waren die Niederlande der stärkste Markt – dort verzeichnete Pendix zirka 50 Prozent mehr Umsatz. Bergauf ging es ebenso in Frankreich, Finnland, Belgien, England und Österreich. Insgesamt ist die Firma – außer in Deutschland – in 13 Ländern präsent, unter anderem in Australien.
Corona führte im Frühjahr nur für wenige Wochen zu Kurzarbeit. Danach kehrten die 42 Mitarbeiter zur vollen Arbeitszeit zurück. Die Pandemie habe für Pendix vornehmlich positive Effekte gehabt, so Geschäftsführer Thomas Herzog: „Die Menschen entschieden sich vermehrt für Fahrräder und E-Bikes. Aber vor allem menschlich waren die Solidarität zwischen Kollegen, Zulieferern und Kunden mein persönliches Highlight dieses Jahr.“ Es habe sich auch ausgezahlt, dass auf „Made in Germany“ gesetzt wurde, so das Unternehmen, die Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferern wurde ausgebaut und gefestigt.
Pendix ist der Marktführer für elektrische Fahrradantriebe zum Nachrüsten - fast jedes Rad kann damit zu einem E-Bike gemacht werden. Der Umsatz liegt im einstelligen Millionen-Bereich.