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Pilotprojekt: Stadt will mit Grubenwasser heizen

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Es ist ein Experi­ment: Wird es klappen, warmes Gruben­wasser unter Zwickau anzuzapfen, um damit Häuser zu heizen? Freistaat und Stadt wollen es versu­chen und starten gemeinsam ein Pilot­pro­jekt. Dafür unter­zeich­neten Staats­be­trieb SIB und Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß am Mittwoch eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung. Im Januar beginnen Experten damit, am Pumpspei­cher­werk Silberhof ein Loch von 625 Meter Tiefe zu bohren. Dort liegt ein alter, geflu­teter Schacht. Das daraus geför­derte Gruben­wasser hat 25 Grad. Das soll reichen, Gebäude der Westsäch­si­schen Hochschule zu heizen. Gelingt der 2,4 Millionen Euro teure Versuch, dann soll Gruben­wasser auch an anderen Altberg­bau­stand­orten zur Wärme­ge­win­nung genutzt werden.

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Dieter Janosch vom Staats­be­trieb SIB