- Planitzer Markt
- Entwurf von "Sieben auf einen Streich"
Denkmal auf dem Markt: Ja zum Siegerentwurf mit Wenn und Aber
Den Ideenwettbewerb Planitzer Markt hat bekanntlich „Sieben auf einen Streich“ gewonnen. Nach einer Beratung des Kulturausschusses hinter verschlossenen Türen war unklar, was daraus wird. Am Donnerstag wurde nun öffentlich darüber diskutiert und am Ende einstimmig entschieden, dass der Siegerentwurf umgesetzt wird - allerdings unter zwei Bedingungen.
Von der Verwaltung kam nochmal der Hinweis, dass alle Beteiligten wussten: Das letzte Wort hat bei der Umsetzung der Ausschuss des Stadtrates. Und es wurde über einzelne Entwürfe abgestimmt - ein Zusammenzählen der Stimmen für ein Thema wie Spaßvogel wäre nicht im Sinne der Einreicher und der Planitzer, die abgestimmt haben.
„Die Bürger haben votiert. Das ist für mich ein hohes Gut“, sagte Ute Brückner von der Fraktion Progressive Demokraten. „Die Außenwirkung wäre fatal, wenn wir nicht den Siegerentwurf nehmen“, meinte Max Straube (BfZ). Ähnlich äußerte sich Gerd Drechsler von der CDU. Am Ende war sich der Ausschuss einig, dem Votum der Planitzer zu folgen.
Eine Bedingung stand vorher bereits fest: Das Kunstwerk darf maximal 10.000 Euro kosten. Außerdem gab es Bedenken, was die Sicherheit betrifft. Der Entwurf von Sabrina Vivian Groh sieht eine Skulptur aus sieben Glastafeln vor, die Planitz aus verschiedenen Blickwinkeln erzählen. Die Verwaltung hat deshalb den Auftrag, die Robustheit der vorgesehenen Tafeln zu prüfen, damit das Kunstwerk kein Opfer von Vandalismus wird. Sollten hier oder bei den Kosten Probleme auftreten, befasst sich der Ausschuss erneut mit dem Thema.

