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Plauen und Zwickau fordern von Theaterleitung überfälliges Strukturkonzept

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Die Oberbür­ger­meister von Zwickau und Plauen, Pia Findeiß und Ralf Oberdorfer, haben der Theater­lei­tung Versäum­nisse vorge­worfen. Sie sei ein seit zweiein­halb Jahren gefor­dertes zukunfts­fä­higes Struk­tur­kon­zept bisher schuldig geblieben und habe statt­dessen über Jahre hinweg Extra­zu­schüsse bekommen müssen, um eine Überschul­dung abzuwenden. Jetzt müssten eben die Gesell­schafter den finan­zi­ellen Rahmen vorgeben, betonten die Stadt­ober­häupter am Freitag vor Journa­listen. Laut dem noch von den Stadt­räten zu beschlie­ßenden Grund­la­gen­ver­trag zahlen Zwickau und Plauen ab 2018 zusammen noch 12,5 Millionen Euro - 4 Millionen Euro weniger als bisher. Dass dadurch zwangs­läufig Sparten geschlossen werden müssten, wiesen Findeiß und Oberdorfer zurück. Andere fusio­nierte Theater in Sachsen machten vor, wie man mit weniger Geld wenigs­tens drei Sparten erhalten könne. An die Adresse der Landkreise appel­lierten sie, ihrer Verant­wor­tung für die Kultur im Raum Zwickau und im Vogtland gerecht zu werden. Bei jedem anderen Theater in kreis­freien Städten seien die Landkreise Mitge­sell­schafter.

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Pia Findeiß