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Plauen und Zwickau verlängern Grundlagenvertrag für gemeinsames Theater

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Das Theater Plauen-Zwickau hat Planungs­si­cher­heit bis 2020. Einstimmig beschloss der Stadtrat am Donners­tag­abend, den Grund­la­gen­ver­trag mit Plauen zu verlän­gern. In Plauen gab es dafür bereits am Dienstag grünes Licht. Beide Städte geben nun in den nächsten sechs Jahren zusammen rund 48 Millionen Euro für die fusio­nierte Spiel­stätte aus – Zwickau dabei mehr als Plauen. Der Kultur­raum schießt nahezu die gleiche Summe zu.

An die Landkreise Zwickau und Vogtland appel­lierte Finanz­bür­ger­meister Bernd Meyer, künftig ebenfalls Geld zur Verfü­gung zu stellen.

Bis zum Sommer soll die Theater­lei­tung ein Konzept vorlegen, wie die vier Sparten wirtschaft­lich weiter­ar­beiten können.

Ein erster Entwurf des Grund­la­gen­ver­trages vom Dezember sah gravie­rende finan­zi­elle Einschnitte vor, Theater­freunde sammelten daraufhin 34.000 Unter­schriften für den Erhalt des Vierspar­ten­thea­ters.