Polizei warnt: Vorsicht, liebestolles Rehwild!
Autofahrer sollten derzeit in Wald- und Feldgebieten besonders vorsichtig fahren. Das rät die Zwickauer Polizei. Noch bis Mitte August dauert die sogenannte Blattzeit - das sind die Wochen, in denen liebestolle Rehböcke paarungsbereite Ricken kilometerweit verfolgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rehwild unvermittelt auf die Straße rennt, sei derzeit besonders hoch, sagte mir eine Sprecherin.
So geschehen am Montagmorgen auf der Schönfelser Straße in Lichtentanne. Für das Tier endete die Kollision tödlich, für den Mercedes-Fahrer mit 3.000 Euro Sachschaden. Im Polizeirevier Plauen wurden am Sonntagabend gleich drei Wildunfälle gemeldet. Die Sachschäden summieren sich auf rund 5.000 Euro.
Tipps der Polizei: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und halten Sie möglichst großen Abstand zu Vorausfahrenden, um auf plötzliches Abbremsen reagieren zu können. Das gilt insbesondere in ausgewiesenen Wildwechselgebieten. Sollte Wild vor Ihnen auf die Straße rennen, versuchen Sie, abzubremsen und möglichst geradeaus zu steuern. Ausweichmanöver können unter Umständen zu noch schwereren Unfällen führen.