Nach Leichenfund in Reinsdorf: Polizei weist Vertuschungsvorwurf zurück
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Die Zwickauer Polizei tritt Spekulationen über den angeblich gewaltsamen Tod eines Reinsdorfers entschieden entgegen. Sprecher Christian Schünemann sagte uns am Dienstag auf Nachfrage, der am vergangenen Mittwoch am Rathaus gefundene 60-Jährige sei nach einem Herzinfarkt verstorben. Beim Sturz habe er sich schwerste Kopfverletzungen zugezogen, habe die Obduktion am Montag ergeben.
Die rechte Wählervereinigung „Zukunft Zwickau“, die mit einem Abgeordneten im Stadtrat vertreten ist, mutmaßt auf ihrer Facebookseite, dass dem Mann der Schädel eingeschlagen worden sei und das vertuscht werden sollte. Schünemann widersprach. Weil man beim Auffinden der Leiche von einem natürlichen Tod ausging, sei der Fall nicht veröffentlicht worden.