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Polizeieinsatz in Eckersbach wegen bewaffneter Jugendlicher
Durch ihr Spiel mit zwei vermeintlichen Gewehren auf einem Feld haben Jugendliche in der Vogelsiedlung in Zwickau-Eckersbach einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Frau hatte am Donnerstag die Polizei angerufen, nachdem sie eine bewaffnete Person in einem Rapsfeld gesehen hatte, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.
Daraufhin sei die Polizei in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden, da von einer lebensbedrohlichen Lage ausgegangen werden musste. Das Feld wurde von Beamten umstellt und eine Gruppe des Spezialeinsatzkommandos angefordert. Die konnte aber kurze Zeit später wieder umkehren. Denn die Polizisten spürten drei Teenager im Alter von 13 und 14 Jahren auf, die offensichtlich mit Softair-Waffen gespielt hatten, die den Angaben nach täuschend echt wie Gewehre vom Typ G36 aussahen.
Die Polizei wies darauf hin, dass es untersagt sei, solche Waffen öffentlich zu tragen. Es werde nun geprüft, ob die Kosten für den Einsatz den Betroffenen in Rechnung gestellt werden, hieß es.
