Prognose: 2019 weniger Arbeitslose in Sachsen
Wissenschaftler rechnen für dieses Jahr mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und zahlreichen neuen Jobs in Sachsen. Laut Frühjahrsprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt die Beschäftigung im Schnitt um 1,3 Prozent, wie die sächsische Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Das entspricht rund 21 600 neuen sozialversicherungspflichtigen Jobs. Am meisten profitieren laut Prognose Leipzig, Dresden sowie Pirna.
„Trotz leicht abgeschwächtem Wirtschaftswachstum bleibt der positive Trend auf dem sächsischen Arbeitsmarkt erhalten“, so der Chef der Regionaldirektion, Klaus-Peter Hansen. Die Exporte seien stabil, zudem bleibe die Binnennachfrage eine wichtige Stütze der Konjunktur.
Laut IAB könnte die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt um 8,3 Prozent sinken. Damit liege Sachsen beim Rückgang der Arbeitslosigkeit im bundesweiten Vergleich auf Platz eins, hieß es. Die kräftigsten Rückgänge prognostizieren die Forscher für die Region Oschatz (minus 9,5 Prozent), Freiberg (minus 9,4 Prozent) und Chemnitz (minus 8,9 Prozent).
