- Der Prozess findet am Landgericht Zwickau statt.
Prozess: Krankenschwester soll Testament gefälscht haben
Mit einem gefälschten Testament soll eine Krankenschwester in Zwickau über eine halbe Million Euro ergaunert haben. Ab Montag (13 Uhr) wird der 41-Jährigen vor dem Landgericht der Prozess gemacht.
Die Frau war Krankenschwester an der Paracelsusklinik. Dort betreute sie u.a. einen 80-jährigen Patienten. Nach dem Tod des Mannes im März 2021 soll sie in seine Wohnung eingedrungen sein, steht in der Anklageschrift. Dort habe sie anhand von Kontoauszügen festgestellt, dass der Mann vermögend war.
Sie erstellte ein gefälschtes Testament und legte es dem Nachlassgericht vor, dass ihr daraufhin den Erbschein als Alleinerbin ausstellte. Weil der Mann keine Verwandten hatte, wäre das Geld eigentlich dem Freistaat zugutegekommen. Für den Prozess sind bis Mitte Juli vier weitere Verhandlungstermine vorgesehen.
Anmerkung der Redaktion: Der Prozessauftakt sollte eigentlich schon im April stattfinden, wurde damals aber wegen der Erkrankung des Verteidigers ausgesetzt.
