Prozess um Mord im Gimmlitztal wird neu aufgerollt
Der Tod eines Geschäftsmannes im Gimmlitztal wird ab Dienstag vor dem Dresdner Landgericht neu verhandelt. Ein 58 Jahre alter LKA-Beamter muss sich wegen Mordes verantworten. Er soll den Geschäftsmann aus Hannover im November 2013 in seiner Pension im Osterzgebirge getötet und dann im Garten vergraben haben. Die beiden Männer hatten sich kurz zuvor im Internet kennengelernt. Der Angeklagte war bereits im April vergangenen Jahres wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach Revisionen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatte der Bundesgerichtshof das Urteil jedoch aufgehoben. Beanstandet wurde unter anderem, dass die Dresdner Richter nicht zweifelsfrei ausgeschlossen hätten, dass sich der Geschäftsmann selbst umgebracht hat.Für die neue Verhandlung sind vorerst 18 Prozesstage angesetzt.