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Prozess um MZ-Insolvenz – Ex-Chef will Millionen von Hausbank

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Die Insol­venz der Motoren­werke Zschopau hat ein juris­ti­sches Nachspiel. Am Dienstag beginnt in München ein Prozess, in dem geklärt werden soll, ob die Merkur-Bank als Hausbank von MZ die Zahlungs­un­fä­hig­keit des Motor­rad­her­stel­lers grob fahrlässig oder sogar vorsätz­lich herbei geführt hatte. Kläger sind Ex-MZ-Chef Martin Wimmer und weitere Eigen­tümer. Es gehe um 40 Millionen Euro, erklärte der frühere Rennfahrer Wimmer vorab. Allein seine Ansprüche bezif­ferte er auf 1,7 Millionen Euro. Im September 2012 hatte MZ Insol­venz angemeldet.