Prozess um Tankstellenraub und Überfall auf Spielothek - Angeklagter legt Geständnis ab
Im Prozess um die bewaffneten Überfälle auf die Access-Tankstelle in Zwickau-Planitz und eine Spielothek an der Leipziger Straße hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Demnach sei er der Haupttäter gewesen, erzählte er am Montag am Landgericht. Zum Verhandlungsauftakt hat auch die Mitarbeiterin der Spielothek ausgesagt, die der 20-jährige Syrer bei dem Überfall zusammengeschlagen hatte. Sie habe danach nicht mehr dort arbeiten können und befinde sich in pychiatrischer Behandlung, sagte die Frau.
Der Angeklagte entschuldigte sich über seinen Anwalt bei ihr. Seine Taten rechtfertigte der 20-Jährige mit Geld- und Drogenproplemen. Der junge Mann muss sich vorm Landgericht wegen schweren Raubes und schwerer Körperverletzung verantworten. Der Prozess gegen ihn soll nächsten Dienstag fortgesetzt werden. Wann sich seine beiden Komplizen - ein 17-jähriger Zwickauer und ein 22 Jahre alte Iraker - vor Gericht verantworten müssen, ist noch unklar. Sie sitzen in U-Haft.
Die drei jungen Männer sollen Ende März maskiert und bewaffnet zunächst die Tankstelle und zwei Tage später die Spielothek überfallen haben.