Prozess um Toten aus der Fulda wird neu verhandelt
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Der Mord an einem 45-Jährigen Mann aus Gera wird bald den Bundesgerichtshof in Leipzig beschäftigen. Die Zwickauer Staatsanwaltschaft hat Revision gegen die Urteile eingelegt, die das Landgricht im Juni gegen einen 20-Jährigen und seine 17 Jahre alte Freundin verhängt hatte. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er das Opfer umgebracht und sie ihm dabei geholfen hat. Nach dem Mord warfen die beiden die Leiche in die Fulda, um alles zu vertuschen. Der 20-Jährige wurde zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Seine Freundin kam auf Bewährung frei.