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Prozess zu Gimmlitztal-Mord gestartet

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Am Landge­richt Dresden ist am Freitag­vor­mittag der Prozess um dem Tod eines Geschäfts­mannes aus Hannover in einer Pension im Gimmlitztal gestartet. Angeklagt ist ein LKA-Beamter. Der 56-Jährige soll das spätere Opfer im Herbst vergan­genen Jahres im Internet kennen­ge­lernt und später im Osterz­ge­birge getötet haben. Hohes Medien­in­ter­esse zum Prozess­auf­taktDer Fall hatte deutsch­land­weit für Aufsehen gesorgt. Zum Prozess­auf­takt sind zahlreiche Medien­ver­treter und Prozess­be­ob­achter gekommen. Deshalb wurden im Vorfeld zwei kleinere Gerichts­säle zu einem Großen zusam­men­ge­legt. Angeklagter äußert sich nicht zu VorwürfenZum Auftakt des Prozesses wurde die Anklage verlesen. Der Angeklagte äußerte sich nur zu seinem beruf­li­chen Werde­gang. Zu den Tatvor­würfen machte er keine Angaben, berich­tete unsere Repor­terin im Landge­richt. Vorge­legt wurden zudem SMS und E-Mails, die sich Angeklagter und Opfer vor der Tat geschickt hatten. Die Männer sollen sich zu der Tat verab­redet haben. Am Mittag wurde der erste Prozesstag nach knapp drei Stunden beendet.Kamera und Handy-Verbot im Gerichts­saalWährend der Verhand­lung dürfen keine Bilder gemacht werden. Deshalb dürfen keine Kameras mit in den Saal gebracht werden und Handys müssen ausge­schaltet werden. Für den Prozess sind insge­samt 15 Verhand­lungs­tage angesetzt. 20 Zeugen sollen gehört werden. Der nächste Verhand­lungstag ist für den 1. September angesetzt werden.