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Prozessauftakt gegen mutmaßliche Brandstifterin in Zwickau

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Eine 50-jährige Frau muss sich seit Montag wegen versuchter Brandstiftung vor Gericht verantworten. Sie soll im November 2013, also vor fünf Jahren, in einem Reitstall in Niederhohndorf Feuer gelegt haben. Dafür habe sie zerschnittene Kinderkleidung in Petroleum getränkt, in vier Fenster des Stalls geklemmt und angezündet. So steht es in der Anklage. Das Feuer sei zum Glück wieder ausgegangen. Die sieben Pferde blieben unbeschadet. Die Angeklagte hatte damals selbst ein Gestüt in Zwickau. Offenbar wollte sie mit dem Feuer der Konkurrenz schaden, denn zwei Pferdebesitzer waren zuvor mit ihren Tieren von Zwickau nach Niederhohndorf gewechselt. Zum Prozessauftakt hat die Angeklagte geschwiegen.