Prozessauftakt nach Fenstersturz in Plauen - Angeklagter leugnet alles
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Ein junger Afghane muss sich seit heute vorm Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten. Er soll im Oktober einen damals 17-Jährigen aus dem Fenster einer Flüchtlingsunterkunft in Plauen gestoßen haben. Das Opfer fiel dabei laut Anklage aus dem dritten Stock knapp zehn Meter in die Tiefe. Dabei zog der heute 18-Jährige sich so schwere Verletzungen an Wirbelsäule, Becken und Beinen zu, dass er dauerhaft geschädigt ist. Zum Prozessauftakt leugnete der Angeklagte die Tat. Vier Verhandlungstage sind zunächst angesetzt.